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Aktuelles
Jungzüchter
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Aktuelles der Landjugend im Saarland
Hier findest Du aktuelle Themen und Berichte rund um die Landjugend im Saarland.
Gibt es Fragen zur Landjugend, willst du mitmachen?
Nimm einfach Kontakt auf! |
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Angehende
Landwirte stellen sich dem Wettbewerb |
März
2011 |
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Am 3. Februar wurde
der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2011 unter dem
Motto „ Grüne Berufe sind voller Leben – Wie lassen´s
wachsen“ in Ulm eröffnet. Deutschlandweit werden zur Zeit die
Vorentscheide ausgetragen bevor es im Mai für die Besten
Deutschlands in die Finalerunde geht.
Auch die
Auszubildenden des Saarlandes sind eifrig dabei. So stellten
sich vergangenen Mittwoch 21 angehende Landwirte des 2. und 3
Lehrjahres der Berufsschule am Mügelsberg den
Herausforderungen. Ausgerichtet wurde der Entscheid durch den
Landjugendbund Saar mit freundlicher Unterstützung der
Landwirtschaftskammer.
In den Räumen der
Fachschule in Lebach begann der Tag für die Teilnehmer mit
aufbauenden Worten der Vorsitzenden der Landjugend Magdalena
Kliver und Sebastian Hoffmann. Auch der Kammerpräsident,
Richard Schreiner lobte das Engagement der Teilnehmer und wünschte
ihnen einen spannenden Tag.
Eingeteilt in Gruppen
begannen die ersten Prüfungen. Während Futtermittel, Werkzeuge
und Saatgut von
einem Teil fachmännisch bestimmt werden mussten, schwitzen
andere über den theoretischen Aufgaben. Hier wurde nicht nur
fachliches sondern auch das Allgemeinwissen geprüft. Welche großen
Weltreligionen gibt es? Oder wofür steht die Abkürzung BGB?
sind nur zwei der zahlreichen Fragen. Doch niemand ließ sich
unterkriegen und in der Pause konnte neue Kraft für die
folgenden Aufgaben geschöpft werden.
Hier hatten die Auszubildenden auch die Möglichkeit sich
mit Herrn Rolf Fassbender von der Kammer über die Möglichkeiten
der beruflichen Fortbildung zu unterhalten, denn für einige der
Teilnehmer steht bereits fest, dass sie sich nach bestandener
Ausbildung in der Fachschule zum Meister ausbilden lassen möchten.
Aber zurück zum
Wettbewerb. Zwei weitere Aufgaben standen den Teilnehmern bevor.
Auf die praktische Aufgabe freuten sich die Teilnehmer, konnten
sie doch dort endlich ihr praktisches Können zeigen. Die zweite
Aufgabe bereitete ihnen jedoch am meisten Sorgen. Sie sollten in
einer kurzen Präsentation ihren Ausbildungsbetrieb und die
Erwartungen an ihre Ausbildung darstellen. Was schreibe ich auf
die Folie? Wie bekomme ich 5 Minuten voll? waren die häufigsten
Fragen bei der Vorbereitung. Für die meisten jungen Menschen
ist es eine ungewohnte Situation vor seinen Mitmenschen etwas
vortragen zu müssen. Doch auch im Hofalltag kann es vorkommen,
dass der Landwirt einer Besuchergruppe seinen Hof vorstellt. Die
Teilnehmer überwanden ihre Scheu und stellten der Jury
ihren Hof vor. Wenn jemand einmal nicht weiter wusste half die
Jury mit Fragen nach und einige Teilnehmer wirkten als hätten
sie nie etwas anderes gemacht.
Bei strahlenden
Sonnenschein ging es für alle zur letzten Aufgabe auf das
nahgelegene RWZ Gelände.
Hier wurden die Teilnehmer von einigen Landjugendlichen
empfangen, welche die praktische Aufgabe verkündeten. Unter
Beachtung des Umwelt- Gesundheits- -und Arbeitsschutz
galt es eine 5 % Desinfektionsmittellösung anzusetzen
und hiermit ein Kälberiglu zu reinigen. Diese Aufgabe wurde von
allen mit Bravur gemeistert.
Während des
gemeinsamen Mittagessen zeigte sich mal wieder, dass es beim
Berufswettbewerb nicht nur um die Prüfungen geht sondern
vielmehr um ein gemeinsames Gruppenerlebnis und dem Austausch
der Auszubildenden untereinander. Doch natürlich wuchs auch die
Spannung auf die Siegerehrung, wer hat wohl als Bester
abgeschnitten?
Die
Auszubildenden musste sich auch nicht mehr lang gedulden.
Nachdem noch die letzten Teilnehmer ihrer Präsentation
vorgetragen haben war es soweit. Mit dem Eintreffen von Herrn
Alfred Hoffmann vom Ministerium von Wirtschaft und Wissenschaft
begann die Siegerehrung. Allen Teilnehmern wurde eine
Teilnehmerurkunde und ein kleines Geschenk überreicht, denn
allein die Tatsache dass sie freiwillig zum Wettbewerb
angetreten sind verdient Anerkennung.
Die Besten 6 wurden
einzeln geehrt.
Mit über 70 % der
Punkte belegten Michael Hennrich, Saarwellingen, Fabian Jonzyk,
Merchweiler und Christian Schneider, Ottweiler die Plätze 4 bis
6. Sie konnten sich über Stihlprodukte sowie Kino- und
Schwimmbadgutscheine freuen. Martin Fercher, Dietrichingen
belegte mit 76 von 100 Punkten einen guten dritten Platz, Jens
Krämer, Schiffweiler erreichte einen Punkt mehr und konnte sich
über den zweiten Platz freuen. Mit 83 Punkten schaffte es Max
Ruppmann aus Borgel auf den ersten Platz. Die drei Gewinner
konnten sich ebenfalls über Freizeitgutscheine, sowie Geschenke
des Ministeriums freuen. Auch Juchem ehrten die Sieger mit
Gutscheinen. Im November können sich die Sieger auf der Fahrt
zur Agritechnica mit der Landjugend entspannen. Denn für Max
und Jens geht der Wettbewerb jetzt erst richtig los. Im April
messen sie sich mit den Besten aus Rheinland Pfalz. Erreichen
sie auch hier so gute Ergebnisse können sie das Saarland im Mai
im Bundesentscheid vertreten. Wir wünschen an dieser Stelle
bereits viel Erfolg und tolle Erfahrungen!
Am Ende sei allen
Teilnehmer und den vielen Helfern für einen tollen Tag gedankt,
zeigt es doch, dass das Interesse den Beruf der Landwirtschaft
mit vollen Engagement zu lernen da ist und die jungen
Auszubildenden auf Unterstützung des Umfelds vertrauen können.
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Der
erste Landjugendkalender ist da |
November
2010 |
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Die Landjugend präsentiert sich und ihr Berufsfeld in 13
spannenden Motiven einmal anders –
Es begann vor
etwa einem Jahr als sich einige kreative Köpfe der Landjugend
Saar überlegten: Lasst uns doch mal einen Landjugendkalender
aus dem Saarland machen und uns der Bevölkerung präsentieren!
Gesagt, getan. Mit Veronika Hautz aus Zweibrücken war schnell
eine professionelle Fotografin gefunden und mit ihr zusammen überlegte
die Landjugend wie die konkrete Umsetzung aussehen könnte. Alle
waren sich einig, dass die Jugend sich modern und natürlich mit
Models aus eigenen Reihen präsentieren sollte. Auch die Natur,
Maschinen und natürlich Tiere sollten mit auf die Fotos.
Die Models wurden bei
der Mitgliederversammlung im Frühjahr „gecastet“ und mit
viel Spaß wurden 9 männliche sowie 9 weibliche Landjugendliche
als Model erkoren. Diese überlegten in weiteren Abenden ihr
„Wunschmotiv“.
An einem
Augustwochenende stand dann das Fotoshooting vor der Tür. Von
den Models wurde es mit Spannung erwartet, war es doch für die
meisten das erste Mal vor einer professionellen Fotografin zu
stehen und sich für die Öffentlichkeit ablichten zu lassen.
Natürlich kam es auch hinzu, dass sich alle etwas „freizügiger“
präsentieren sollten. Am Anfang zierte sich der und die
einer/eine etwas, doch spätestens als die ersten Mädels in
Entzückungsrufe bei den Muskeln der Männer ausbrachen, war der
Bann gebrochen. Sind die Körper ansonsten durch Arbeits/und
Schutzkleidung verhüllt bot sich für die Zuschauenden die ein
oder andere positive Überraschung. Eingeölt und ins rechte
Licht gesetzt liefen die Männer zu Höchstform aus. Sie ließen
die Motorsäge kreischen, schwanken die Hämmer oder präsentierten
sich etwas verträumter mit Kalb und Lamm.
Die weiblichen Models genossen es in der Zeit
professionell geschminkt und hergerichtet zu werden. Auch die
Kleidungswahl wurde mit Spaß diskutiert. So mussten alte Jeans
an ihre Hosenbeine glauben, der ein oder andere Bikini wurde
kurzerhand ausgetauscht und der biedere Arbeitsoverall auf sexy
getrimmt. Natürlich gab es bei dem anschließenden Shooting
auch für die Frauen zahlreiche Anfeuerungsrufe der
Junglandwirte. Auch kam es zur Irritation einiger Autofahrer,
welche erste Blicke auf die Entstehung des Landjugendkalender
werfen konnten und wohl durch das motiv etwas abgelenkt waren.
Dank der Sets auf dem Kastanienhof der Familie Fontaine sowie
des Rosenhofs der Familie Kliver konnten sich auch die Frauen in
verschiedenen Posen zeigen. Hier wird ein Trecker geputzt
bzw. gefahren, die Sense geschwungen und natürlich
fehlen auch hier die Tiermotive nicht. Auch an die Romantiker
ist gedacht - ein Landjugendpärchen präsentiert sich verliebt
im Maisfeld. Die Fotografin verschoss ein Bild nach dem anderen.
Am Ende des Wochenendes stellten alle fest, dass es ihnen viel
Spaß gemacht hatte und es bestimmt super Bilder werden. Diese
wurden dann auch mit Spannung erwartet und kurze Zeit später
konnte Frau Hautz die Bilder präsentieren. Alle waren
zufrieden, denn es gab tolle Bilder. Da viel die Auswahl schwer,
welche denn nun in den Kalender sollen. Nach einigem hin und her
standen dann auch die Top 13 inklusiv dem Titelblatt fest.
Wochen des Wartens auf den entgültigen gedruckten Kalender
vergingen, doch nun ist er da...und das Warten hat sich geholt.
Der Kalender präsentiert 13 ausdrucksstarke Motive und Models
und gehört in jedes Wohnzimmer, jeden Stall und jede Werkstatt.
Der Kalender ist ab
sofort für nur 20 € zu erwerben bei
Landmaschinen Körner,
Blieskastel
Firma
Streit, Ritzing (f)
sowie den RWZ Märkten
in Blieskastel, Zweibrücken, Nunkirchen, Merzig und Lebach
Natürlich
verkaufen auch die Vorstandsmitglieder der Landjugend (Magdalena
und Julia Kliver, Sebastian Hoffmann, Selina Tintinger, Markus
Brill, Daniel Moersch, Matthias Riehm und Christian Altmeyer)
den Kalender.
Auch können
Sie sich auch in der Geschäftsstelle der Landjugend in der
Heinestr. 2-4 in 66121 Saarbrücken oder telefonisch bei Kathrin
Görke 0681-9062315 melden.
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Landjugend
in nächtlicher (B)isst du billig
Aktion
Dezember 2010
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In
der Nacht von Freitag auf Samstag beobachteten einige Bewohner
aus Alt Saarbrücken neugierig das Treiben auf der Straße.
Landjugendliche liefen mit Stofftaschen von Haustür zu Haustür.
Eine gut gefüllte Tasche verblieb stets am Türknauf des
Hauses. Was hatte es damit auf sich?
Der
Landjugendbund Saar beteiligt sich mit dieser Aktion an der
bundesweiten Kampagne „(B)isst du billig?“ des Bund der
Deutschen Landjugend. „(B)isst du billig?“ möchte auf zwei
Punkte aufmerksam machen:
Zum
einen weist sie auf den Wert ehrenamtlicher Arbeit hin und den
Wert eines Jeden der sich dafür einsetzt. Ohne ehrenamtliche
Arbeit wäre unsere Gesellschaft in dieser Form nicht möglich.
Des weiteren möchte sie aber auch auf den Wert von Lebensmittel
hinweisen. Es wird immer weniger Geld für heimische Produkte
ausgegeben. Die Verbraucher orientieren sich oftmals nur daran,
was gerade das Beste für ihre Geldbörse ist. Weitergehende
Gedanken machen sie sich häufig nicht. Doch gerade hierauf möchte
die Landjugend aufmerksam machen und die Leute zum Nachdenken
ermuntern. Daher spricht sie die Verbraucher in der Aktion
direkt an:
-
Der heimische Landwirt arbeitet tagtäglich im Stall,
verpflegt seine Tiere und kümmert sich um seine Felder. Er
macht es gern, es ist seine Leidenschaft, doch er muss mit
seiner Arbeit auch seine eigene Familie versorgen können –
das geht nur über vernünftige Lebensmittelpreise.
-
Sie machen Sonntags gern mal einen Ausflug und
genießen die saarländische Landschaft? Ihre Kindern freuen
sich, wenn Sie Kühe auf den Weiden sehen? Auch dafür sind die
Landwirte verantwortlich und es kostet Sie keinen Cent.
-
Natürlich möchten Sie auch das Klima schützen.
Gut, dann kaufen Sie regionale und saisonale Produkte, welche
keine weiten Strecken zurücklegen mussten, um bei Ihnen auf den
Tisch zu kommen.
-
Tierschutz und artgerechte Haltung sind Ihnen
wichtig? Den Landwirten auch. Doch das kostet das Geld. Lassen
Sie die Landwirte nicht allein damit.
-
Sie möchte geschmackvolle und natürlich
qualitativ hochwertige Produkte? In Deutschland müssen die
Landwirte strenge Vorschriften erfüllen, um für Sie
Lebensmittel zu produzieren. Hier können Sie sicher sein.
Kurzfristig
mögen die Lebensmittelpreise das Beste für Ihren Geldbeutel
sein. Aber langfristig? Wie wird es ohne heimische
Landwirtschaft sein?!
Regionale,
saisonale Produkte werden hier in den Vordergrund gestellt und
auch eine Esskultur in der man sich gemeinsam mit viel Freude
sein Essen bereitet.
Um dies den Verbraucher eindrucksvoll zu vermitteln hat sich der
Landjugendbund Saar eine tolle Aktion ausgedacht. Mit Hilfe von
Sponsoren wie dem Ministerium für Wirtschaft, Juchem und der
Landesvereinigung für Milchwirtschaft hat sie Stofftaschen mit
regionalen Produkten wie Kartoffeln, Mehl, Milch, Saft und Wurst
gepackt. Mit viel logistischen Geschick und Rückenschmerzen
waren 200 Taschen für die Verbraucher gepackt. Zur besseren
Information bekamen die Konsumenten auch noch ein Grußwort der
Landjugendvorsitzenden und des Ministers für Wirtschaft
beigelegt. Damit sie dann beim Einkauf auch stets an die
Anregungen der Landjugendlichen denken, war natürlich die
Tasche sowie ein praktischer Einkaufschip mit dem Logo der
Aktion im auffälligen Orange bedruckt.
Die
Landjugend hofft die Verbraucher mit ihrer Aktion erreicht
und zum Nachdenken angeregt zu haben.
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Landjugend
kämpft um Lemken Pokal |
September
2010 |
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Landjugend
Bernkastel-Wittlich vs. Landjugendbund Saar
Am 11.09.2010
war es endlich so weit, die Landjugend Bernkastel-Wittlich
konnte im Rahmen des Merscheider Marktes den Landjugendbund Saar
zum Lemken Triathlon 2010 begrüßen.
Im sportlichen
Wettkampf mit Bodenbearbeitungsgeräten, Drillmaschinen und
Spritzen ging es um mehr als gewinnen. Neue Bekanntschaften
wurden geschlossen, die Landjugendlichen hatten jede Menge Spaß
mit- und gegeneinander und jeder einzelne konnte seine Fähigkeiten
auf dem Schlepper und im Team beweisen.
Nachdem triumphalen
Einzug der Maschinen und Testfahrten, ging es mittags dann auch
los mit dem ersten Wettbewerb. Mit Teleskoplader und Schubkarren
bewaffnet machten sich die einzelnen Teams daran mit Großballen
eine Strohburg zu errichten.
Die Zinnen - kleine Hochdruckballen - mussten von den
Mannschaften unter lauten Anfeuerungsrufen der zahlreichen
Zuschauern und Teammitgliedern zur Burg gebracht werden.
Gewonnen hatte diese Teilprüfung das Team, das als erstes die
Lemken Fahne in der Strohburg gehisst hatte.
Doch dies war
nur der Auftakt zum Warm werden. Fünf weitere Wettbewerbe
folgten in denen die Teilnehmer ihr Können in allen Bereichen
der Landtechnik unter Beweis stellen mussten. Vom Grubbern mit
anschließendem Wechseln der Schare, pflügen auf Zeit und
Genauigkeit bis zum Umgang mit der Spritze, alles wurde von den
Junglandwirten abverlangt. Auch die Damen der beiden
Mannschaften mussten im „Ladys Cup“ ihr Talent im Umgang mit
der Sämaschine beweisen, welche vorher von ihren Team-Kollegen
mit Säcken und Schubkarren im Wettlauf gegen die Zeit aufgefüllt
wurden. Zudem bekamen die Ladys auch noch etwas zu sehen, denn
in dem ein oder anderen Spiel hieß es für die Männer
„Kleidungstausch.“ Mit solchen Einlagen wurde der Wettbewerb
zusätzlich angeheizt und auch den Zuschauer wurde so neben den
Landmaschinen noch weitere Aktion geboten.
Am Ende gewann
die Landjugend Bernkastel-Wittlich mit nur fünf Punkten
Vorsprung vor dem Landjugendbund Saar. Nach der Siegerehrung mit
Pokalüberreichung gab es noch eine Überraschung für beide
Teams. Im Frühjahr werden beide Mannschaften von der Firma
Lemken zu einem Werksbesuch inkl. Übernachtung eingeladen.
Erster Sieger oder
Zweiter, das spielte beim anschließenden Umtrunk keine Rolle
mehr.
Eine gelungene
Veranstaltung ging zu Ende, jeder hatte seinen Spaß und alle
freuten sich schon auf die gemeinsame Fahrt im Februar, auf der
die neugewonnenen Bekanntschaften vertieft werden können.
Landjugend verbindet eben.
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Aktuelles
aus der Mitgliederversammlung
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Mai
2010 |
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Rund 40
Landjugendliche trafen zur diesjährigen Mitgliederversammlung
des Landjugendbund Saar gut gelaunt in Obersalbach ein. Eine
straffe Tagesordnung lag nun vor ihnen.
Die Sitzung
begann mit einer Begrüßung durch die Vorsitzenden Magdalena
Kliver und Sebastian Hoffmann. Anschließend wurden die Aktionen
des vergangenen Jahres revue passiert.
Als besondere
Highlights sind natürlich wie immer die Exkursion zur
Agritechnica in Hannover sowie der Besuch der grünen Woche in
Berlin zu nennen. Für die Landjugendlichen ist es immer sehr
interessant sich über neue Entwicklungen in der Landwirtschaft
zu informieren und natürlich stärkt eine solche Fahrt auch das
Gruppengefühl.
Letztes Jahr kamen
noch einige spannende Dinge hinzu.
Das Saarland
beteiligte sich an der bundesweiten Landjugendaktion „Wir für
das Land“. Im Rahmen dieser Veranstaltung lud die saarländische
Landjugend Kinder auf einen Hof ein, um ihnen dort einen
spannenden Einblick in die Landwirtschaft zu geben. Gemütlich
klang der Tag mit strahlenden Kindern beim Grillen und Stockbrot
aus.
Dank der Ortsgruppe
Orscholz gab es ein weiteres Highlight. Seit Jahren wurde wieder
ein Wettbewerb im Leistungspflügen durchgeführt. Bei heiterem
Sonnenschein und unter den Blicken vieler interessierter
Zuschauer maßen sich interessierte Landjugendliche im Pflügen.
Die Gewinner aus diesem Wettbewerb vertreten das Saarland im
kommenden September beim Bundesentscheid im Leistungspflügen.
Weiterhin wurde den
Landjugendlichen auch die Möglichkeit zur Weiterbildung
gegeben. Ein Rhetorik- sowie ein Konfliktbewältigungsseminar
standen auf dem Programm. Für alle, die es gern etwas
parktischer mögen, gab es auch erst mals einen Kochkurs. Dieser
wurde von weiblichen, wie männlichen Mitgliedern sehr gut
angenommen und beschwerte gemütliche Koch- und natürlich
Essensstunden. Im Bereich der Landwirtschaft konnte mit Experten
über das Thema Gentechnik und Lohnarbeit diskutiert werden.
Auch die politische
Arbeit kam nicht zu kurz. Letztes Jahr wurde noch mit dem
damaligen Minister in gemütlicher Runde gegrillt, Anfang diesen
Jahres stellten sich die Vorsitzenden bei Ministerin Peter und
Minister Hartmann vor, um diesen die Arbeit der Landjugendlichen
näher zu bringen. Auch mit dem neuem Minister soll die
Tradition des Grillabends zum gemeinsamen Austausch aufrecht
erhalten werden. Des weiteren schlossen sich die saarländischen
Jugendlichen mit den Rheinland Pfälzern zusammen, um über die
landwirtschaftliche Ausbildung zu diskutieren und Verbesserungsmöglichkeiten
aufzuzeigen. Auf erste Gespräche mit Politikern und
Verantwortlichen aufbauend wird die Landjugend dieses Thema im
Saarland weiter verfolgen.
Nach diesem
ersten Teil des Abends wurde es kurzzeitig etwas traurig, denn
Katja Zenner verkündete ihren Rücktritt aus dem
Landesvorstand. Nach vielen Jahren erfolgreicher
Landjugendarbeit als Vorsitzende sowie stellvertretende
Vorsitzende ist sie den anderen Mitgliedern ans Herz gewachsen.
Mit gebührendem Dank wurde sie offiziell verabschiedet.
Zum Glück konnte
jedoch direkt eine neue stellvertretende Vorsitzende für die
Arbeit gewonnen werden. Selina Tintinger freut sich auf ihre
Aufgaben und bringt mit ihren 18 Jahren frischen Wind in den
Vorstand.
Gegen Ende des
Abends warb der neue Vorstand für die kommenden Aktionen.
Dieses Jahr wird es noch 2 Exkursionen geben. Die erste führt
im September nach Stuttgart zum landwirtschaftlichen Hauptfest,
welches im Rahmen der Canstatter Wasen stattfindet. Im November
geht es dann auf zur Euro Tier nach Hannover.
Doch nicht nur
Exkursionen stehen auf dem Programm. Neben dem Bundesentscheid
im Leistungspflügen gibt es ein weiteres Landtechnik Highlight.
Ein saarländisches Team wird erstmals beim Lemken Triathlon
antreten und dort ihr Können beweisen.
Für alle, die sich
nicht ausschließlich für Landtechnik interessieren liegt das
Augenmerk zur Zeit auf die Planung und Umsetzung des
Landjugendkalenders 2011. Ende 2010 wird es diesen Kalender zu
kaufen geben. Natürlich sind die Models alles saarländische
Landjugendliche, welche sich in einem frischen,
landwirtschaftlichen Umfeld präsentieren werden. Gegen Ende der
Sitzung gab es diesbezüglich ein Casting, welches allen
Teilnehmern viel Spaß bereitete. Auch die Motive sind bereits
geplant...Sie dürfen gespannt sein!
Natürlich wird das
Saarland sich ebenso an der bundesweiten Aktion des Bund der
deutschen Landjugend beteiligen. Diese steht dieses Jahr unter
dem Motto (B) isst du billig?. Sie hat das Ziel Verbraucher aber
auch Politiker ins Grübeln zu bringen, damit sie einmal darüber
nachdenken, welche Lebensmittel sie eigentlich kaufen und
welchen Stellenwert diese haben.
Mit
dem Ausblick klang die Mitgliederversammlung des Landjugendbund
Saar mit freudigen und motivierten Landjugendlichen aus.
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An
die Töpfe, fertig, los |
März
2010 |
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Erfolgreich startete
der Kochkurs des Landjugendbund Saar vergangenen Donnerstag in
der Küche der VHS Lebach. Unter Anleitung der
Hauswirtschafterin und zugleich stellvertretende
Landesvorsitzende der Landjugend Katja Zenner begann der Abend
mit einer Kochbesprechung. Katja stellte die Rezepte vor und die
Kochgruppen bildeten sich. Alle benötigten Lebensmittel hatte
sie bereits für die 12 Köche besorgt. An dieser Stelle gab es
einen Exkurs in den Einkauf von Lebensmittel. Es wurden
Saisonkalender verteilt und Katja erklärte, dass es sinnvoll
ist regionale und saisonale Produkte zu kaufen.
Nach ersten Tipps zu
den Rezepten machten sich die Gruppen mit sauberen Händen und
mit Schürzen ausgestattet ans Werk. Von Gemüsebrühe mit Flädle
über Frikadellen, Tomatenkartoffeln, Spätzle und Putengerichte
bis hin zum Obstsalat, Apfeltraum und Eierlikörkuchen wurden in
den kommenden 1 ¾ Stunden
leckere Gerichte zubereitet. Dabei ging es mit viel Spaß aber
auch mit hoher Konzentration zu. Immer wieder waren auch
„Hilferufe“ nach Katja zu vernehmen oder Katja trommelte die
Teilnehmer zusammen, um zu demonstrieren wie z.B. Salat geputzt
und Spätzle gerieben werden. Hierbei folgte direkt die
Ermahnung das Essen nicht auf Stufe 12 weiter kochen zu lassen,
wenn man sich vom Herd entfernt. Während noch der letzte Salat
auf kreative Art geschleudert wurde und sich eine Pfanne schwärzte
deckten die Männer den Tisch. Auch die Esskultur gehört zum
Kochen dazu und die Suppe
läutete das gemeinschaftliche Essen ein. Erste Erleichterung,
die Suppe war lecker und so ging es auch mit den kommenden
Gerichten weiter. Alle Köche können stolz sein, sie haben es
geschafft ein leckeres Essen ganz ohne Fertigprodukte
zuzubereiten. Nach dem schmackhaften und geselligem Essen ging
selbst das Aufräumen der Küche leicht von der Hand. Gegen Ende
des Abends waren sich alle einig, dass es mit dem Kochkurs
weitergehen soll.
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Junglandwirte
planen für die Zukunft |
April
2010 |
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"Maschinenkosten
in der landwirtschaftlichen Unternehmensführung“ - was zunächst
einmal relativ trocken klingt wurde von Matthias Dörr, Geschäftsführer
des Maschinen- und Betriebshilferings Saarland e.V. mit Leben
gefüllt. Über 50 anwesende Junglandwirte aus dem Saarland und
RheinHessenPfalz zeigten vergangenen Freitag großes Interesse
an dem Thema.
Wer
behauptet die ´Jugend von Heute` interessiere sich nicht für
ihre Zukunft wurde an diesem Abend eines Bessern belehrt.
Junglandwirte sind daran interessiert ihre
betriebswirtschaftliche Situation auf dem eigenen Hof bzw. des
elterlichen Betriebs zu verbessern.
Auf
dieses Interesse und die Situation der Junglandwirte baute der
Vortrag auf. Die wichtigste Ausgangsfrage sollte für jeden
sein: Wo soll mein Betrieb in X Jahren stehen? Diese Frage kommt
vor möglichen Einzelmaßnahmen und wird zusammen mit der
Betriebsleiterfamilie getroffen. Die Frage wird durch viele
Faktoren wie z.B. Arbeitszeitbedarf, Freizeitbedürfnis
beeinflusst.
Zur
Erleichterung der Antwort für jeden gab es einen Exkurs des
Referenten in die Grundlagen der Betriebswirtschaft. Mit eingängigen
Formel und Beispielen wurde den Anwesenden vermittelt, wie sich
Gewinn und Kosten leicht berechnen und natürlich auch verändern
lassen. Matthias Dörr sprach hier klare Worte: Wachstum ist
nicht immer der Weg zu mehr Gewinn, Kostensenkung und Intensitätssteigerung
erhöhen die Gewinnrate! Neben der Betriebswirtschaft ist es
jedoch auch wichtig, dass die Persönlichkeit des
Betriebsleiters stimmt und er sich auf seine Möglichkeiten
konzentriert.
Mit diesem
Grundwissen ausgestattet ging der Vortrag zu den Maschinenkosten
über. Auch hier gab es klare Worte, anschauliche Beispiele und
leichte Formeln. Jeder Landwirt kann leicht ausrechnen, läuft
mein Schlepper genügend Stunden? Kann ich besser Arbeit
auslagern oder alternative Lösungen finden? Der Vortrag
verdeutlichte, dass in eigentlich jedem Betrieb die
Maschinenkosten nicht optimal sind und durchaus gesenkt werden können.
Allerdings wies Herr Dörr auch daraufhin, dass es im
internationalen Vergleich in Deutschland nicht leicht ist die
Maschinenkosten gering zu halten. Zum Abschluss gab er den
Junglandwirte Formblätter zur Berechnung der Maschinenkosten
mit. Hier können leicht für jede Maschine auf dem eigenen Hof
die Kosten berechnet werden und dank des Vortrags wissen die
Junglandwirte nun auch wie sie bei zu hohen Kosten die Situation
korrigieren können.
Herr
Dörr schloss mit den Worten „Kaufe keine Maschine, die du
nicht brauchst, von dem Geld das du nicht hast, um Leute zu
beeindrucken, die du nicht magst!“
Insgesamt
lässt sich der Abend als sehr interessant und erfolgreich
beschreiben. Die Motivation der aktiven Zuhörer für das Thema
war unübersehbar und ein guter Schritt in eine erfolgreiche
Zukunft. Landwirtschaft sollte bei gut informierten und
engagierten Landwirten nicht zu einem teuren Hobby werden.
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Fahrt
zur Agritechnica |
November
2009 |
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Laju erlebt spannende
Innovationen auf der Agritechnica 2009
Am Donnerstag
12.11.09 um halb zwei morgens ging es für 24 Landjugendlichen
des Landjugendbundes Saar los zur größten Landtechnik Messe in
Europa. Nach einem kurzen Stopp in Kaiserslautern ging es mit 11
weiteren Lajus aus Rheinland Pfalz weiter mit der Tour. Schon im
Bus wurde trotz der frühen Stunde über die wichtigsten
Neuerungen auf dem Markt und den Einsatz der neusten Maschinen
in der Praxis diskutiert. Mit Spannung wurde erwartet was die
Messe bringen wird.
Um zehn Uhr in
Hannover angekommen starteten die Landjugendlichen dann endlich
mit den unterschiedlichsten Interessen und Zielen ins
Messegeschehen. Alles was in der Landtechnik Szene Rang und
Namen hat war auf der Messe vertreten und stellte seine
Neuheiten aus. Die Erwartungen der jungen Landwirte wurden nicht
enttäuscht.
Am Abend
besuchten einige Interessierte die Veranstaltung der jungen
Deutschen Landwirtschafts - Gesellschaft , des Bundes der
Deutschen Landjugend und des Dachverbandes der europäischen
Landjugendlichen zu dem Thema :“Mein Betrieb. Meine Ideen.
Meine Zukunft“. Dort stellten junge Landwirte aus Amerika,
Neuseeland, Spanien und Deutschland ihre Betriebe, Strategien
und Zukunftspläne vor. Die jungen Unternehmer die unter anderem
von Neuheiten im Ackerbau, Olivenanbau in Spanien und der
Milchproduktion in Neuseeland berichteten, luden im Anschluss
zur Diskussionsrunde ein.
Obwohl die
LaJus nun schon 20 Stunden auf den Beinen waren, ließen sie es
sich nicht nehmen den Tag mit der legendären „Young Farmers
Party“, der größten Landjugendfete in Deutschland ausklingen
zu lassen. Hier wurden alte Freunde wiedergetroffen, neue
Bekanntschaften geschlossen und viel gelacht und getanzt.
Am nächsten
Morgen starteten die LaJu`s dann zu einer Besichtigung des Claas
Stammwerkes in Harsewinkel. Es war interessant zu sehen wie die
Maschinen die am Vortag noch auf der Messe zu sehen waren
hergestellt werden. Auch die Geschichte des immer noch als
Familienbetrieb arbeitenden Unternehmens konnte man im eigens für
Besucher eingerichteten Techno-Park mit angeschlossenem Museum
bewundern.
Nach diesen
ganzen Eindrücken gings es zurück Richtung Heimat. Auf dem Weg
ins Saarland wurde über das Erlebte diskutiert und es stand
fest: Nächstes Jahr geht’s wieder nach Hannover- zur Euro
Tier 2010.
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Appell
an alle Junglandwirte |
Dezember
2009 |
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Bis jetzt hat die
Landjugend geschwiegen zum Thema Milch und den daraus
entstehenden Streitigkeiten.
Doch
länger kann die Landjugend nicht stumm mit ansehen, wie sich
gerade in einigen Orten im Saarland auch die zukünftige
Generation der Landwirte gegeneinander aufhetzt.
Gerade
wir, die Jungen, die nächste Generation sollte zusammenhalten
und versuchen gemeinsam auf die Probleme in der Landwirtschaft
aufmerksam zu machen.
Natürlich
ist es unumstritten, dass die jetzige Situation für die
Landwirtschaft Existenz bedrohend ist. Doch gerade jetzt sollte
ein jeder überlegen, wie er mit seinen Nachbarn, seinen
Freunden und seiner Familie umgeht.
Ist
Dir geholfen, wenn sich Dein Freund aus Kindheitstagen von Dir
bedroht fühlt? Wenn Dein Nachbar, der Dir in der ein oder
anderen brenzligen Situation zur Seite stand nicht mehr in die
Augen schauen kann? Bringt es etwas, wenn Du nicht mehr mit
Deinen Freunden einen Trinken gehen kannst, weil es doch immer
nur zum Streit kommt? Oder was ist mit dem Bekannten, der während
der Ausbildung immer mit Dir gelernt hat? Ist er auf einmal ein
anderer Mensch, bloß weil er nicht genau Deiner Meinung ist?
Denken
wir einmal ein paar Jahre weiter, die Wirtschaftskrise ist
vorbei. Du führst recht erfolgreich Deinen Betrieb, Dein
Nachbar hat es auch geschafft. Doch wie ist es zwischen Euch?
Selbstverständlich werdet Ihr oberflächlich miteinander reden,
doch kannst Du Dich noch 100% auf ihn verlassen? Könnt Ihr über
Sorgen und Nöte reden, Euch Maschinen leihen, Euch ohne viele
Worte helfen?
Möchtest
Du das Differenzen zwischen Verbänden zwischenmenschliche
Freundschaften und stabile Gemeinschaften zerstören?
Natürlich
ist es gut, wenn sich jeder eine eigene Meinung zu einem
Themenbereich bildet und diese auch vertritt. Doch die
Diskussion sollte auf der sachlichen, inhaltlichen Ebene bleiben
und nicht die Persönlichkeit eines anderen angreifen. Die
Wunden, die dieser Streit bei jedem aufreißt sind zu tief, als
dass sie in einigen Wochen oder Jahren verheilen.
Du
willst Deinen Hof und die Landwirtschaft retten, doch zerstöre
dabei nicht jahrlange Freundschaften, Nachbarschaftsverbände
und Dorfgemeinschaften - auch sie sind überlebenswichtig.
Denk
einmal darüber nach,
Landjugendbund
Saar
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Erfolgreicher
Wettkampfstag beim Leistungspflügen |
20.09.2009 |
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Tage
der Vorbereitung, der Organisation, des Schweißes und viele
freiwillige Arbeitsstunden haben sich gelohnt. Am Sonntag fand
der Landesentscheid des Leistungspflügens in Perl Borg statt.
Stattfinden konnte es auf Grund des Einsatzes der
Landjugendgruppe Orscholz, welche diesen Tag plante,
organisierte und durchführte. Hier ist insbesondere der
Vorsitzende Daniel Moersch zu nennen, welcher sowohl in der
Planung großen Einsatz zeigte wie auch in den Tagen vor dem
Wettkampf und natürlich am Wettkampftag selbst unermüdlich im
Einsatz war.
Sonntagvormittag ging es erst mal für
alle entspannt zu. Die ersten Gäste und Pflüger trafen bei
Sonnenschein auf dem Feld in Borg ein. Während die Pflüger
sich schon mal auf einem Übungsplatz an die Arbeit machten, gab
es für die Zuschauer genügend Ablenkung. So konnte sie sich
z.B. diverse landwirtschaftliche Maschinen anschauen. Dabei ging
es von modernen Mähdrescher bis zurück in die Vergangenheit,
wo das Pflügen noch etwas mehr "Manpower" benötigte
als heute. Die Oldtimer wurden mit freundlicher Unterstützung
der Oldtimer Freunde Merchingen ausgestellt.
Natürlich kam auch das leibliche Wohl
nicht zu kurz, hier begeisterte besonders die Lyonerpfanne des
Partyservice Moersch. Die Landjugendlichen hinter dem Grill und
am Zapfhahn kamen bald ins Schwitzen, denn das gute Wetter
lockte immer mehr Zuschauer aus der Stadt und vom Land an. Auch
für die Kleinsten wurde es nicht langweilig. Für sie gab es
eine große Strohburg zum Toben und mit einer Kuh zum Melken und
Tretschleppern konnten auch sie sich wie "echte"
Landwirte fühlen. Es zeigte sich ein sehr talentierter
Nachwuchs, denn beim Tretschlepper wurde schnell die Kette
wieder auf die Zahnräder gesetzt und die Kuh wurde auch mal
"gefüttert" und gestreichelt damit sie mehr Milch
gibt.
Am Mittag wurde dann der Wettkampf
eröffnet. Die Teilnehmer waren 14 junge Männer und eine junge
Frau. Beim Wettpflügen werden zwei Klassen unterschieden. So
starteten sieben Teilnehmer in der Kategorie Beetpflug und acht
traten mit einem Volldrehpflug an. Der Beetpflug wird in der
Praxis nicht so häufig eingesetzt, er lässt sich zwar
einfacher einstellen und ist auch leichter, aber er hat eine
höhere Wendezeit und die Ackeroberfläche wird nicht so
gleichmäßig wie beim Volldrehpflug. Der Volldrehpflug
erfordert eine leistungsstarke Hydraulik, ist dafür aber auch
geeignet mit gleichzeitigem Einsatz von Bestellkombination zu
arbeiten und auch kleine, unregelmäßig geformte Schläge
erfolgreich zu pflügen.
Da das Pflügen in der Landwirtschaft eine große Bedeutung hat
und sich die Sorgfalt beim Pflügen für weitere
Ackerbauarbeiten immer bezahlt macht, bietet dieser Wettbewerb
allen Teilnehmern die Möglichkeit ihr Können zu zeigen und
noch weitere Tricks und Tipps hinzuzulernen.
Während der kommenden zwei Stunden
spielte sich das Hauptgeschehen auf dem Wettkampffeld ab. Bei
allen Teilnehmern standen sowohl interessierte Zuschauer wie
auch die eigenen Berater. Es wurde über die richtige
Pflugeinstellung diskutiert oder der Pflug auch mal mit dem
Gewicht von Freunden und Verwandten beschwert. Die Teilnehmer
zeigten sich dabei sehr konzentriert und ehrgeizig, denn für
alle ging es sowohl um die Ehre wie auch um die Teilnahme am
Bundesentscheid 2010 in Hessen. Nach und nach entwickelte sich
das Stoppelfeld zu einem frisch gepflügten Feld und die
Teilnehmer waren erleichtert, wenn sie ihr Stück geschafft
hatten. Während der gesamten Zeit ließ das Richterteam die
Teilnehmer nicht aus den Augen. Klaus Fontaine, Präsident des
Bauernverbands und selbst erfolgreicher Pflüger war im
Richterteam vertreten. Dieses hatte nach einer langen Liste von
Anforderungen Punkte für den jeweiligen Teilnehmer zu vergeben.
Es galt Punkte z.B für die Geradheit der Spaltfurche, für die
generelle Bodenbearbeitung und für die Schlussfurche zu
verteilen.
Während die Teilnehmer sich mit dem Zuschauer erholten und
stärkten wurde die Siegerehrung vorbereitet. Dank vieler
Sponsoren wie Viehhandel Wacht, RWZ Landtechnik, RWZ Saat,
Landmaschinen Metrich, Landmaschinen Breit, Streit Agrarhandel
und Partyservice Moersch gab es attraktive Preise zu gewinnen,
welche von der Vorsitzenden des Landjugendbunds Saar Magdalena
Kliver und dem Kammerpräsidenten Richard Schreiner feierlich
übergeben wurden.
Folgende Teilnehmer konnten sich über eine Platzierung freuen;
in der Kategorie Beetpflug heißt der Sieger Moritz Colbus aus
Oberesch. Weiter platziert wurde Markus Böhm aus Fürweiler und
auch die einzig weibliche Teilnehmerin Caroline Hilt setze sich
durch und gewann den 3. Platz.
In der Kategorie Volldrehpflug siegte Sebastian Hoffmann aus
Biringen vor Mathias Hurt aus Büschdorf. Ebenfalls aufs
Siegertreppchen schaffte es Mathias Rock aus Borg.
Sebastian Hoffmann ist schon ein erfahrener Wettpflüger. Er
nahm bereits an 5 Wettbewerben teil und schaffte es dreimal
einen Podiumsplatz zu erpflügen. Sein Partner ist ein Deutz
Fahr DX 6.30 Schlepper mit dem 4 Schar Pflug von Kverneland.
Doch wichtiger als die technische Ausrüstung ist seine
jahrlange Erfahrung. Sebastian hierzu: " Mein Opa hat mir
das Pflügen beigebracht und von ihm habe ich alles wichtige
gelernt. Zudem sitze ich schon seit 22 Jahren auf dem Pflug.
Erst natürlich nur als Mitfahrer, aber dies weckte bereits
früh meine Begeisterung, welche bis heute anhält."
Ein Erfolg war es jedoch für alle Teilnehmer, denn lange nicht
alle waren so erfahren wie Sebastian. Einige waren komplette
Pflugneulinge und stellte sich tapfer dem Wettkampf. Hier konnte
auf jeden Fall Begeisterung und Wissen vermittelt werden.
Der Wettbewerb klang mit gemütlichen
Beisammensein am Grillstand und Bierwagen aus, letzte
Fachgespräche wurden geführt und auch die fleißigen Helfer
kamen nun zu Ruhe. So ging ein erfolgreicher Tag zu Ende.
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"Wir
fürs Land" - Ein voller Erfolg |
16.05.2009 |
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"Wie oft werden Kühe
gemolken?" - war nur eine der vielen Fragen, welche die 20
Kinder und Jugendliche der Stiftung Langwied am Sonntag
stellten. Der Landjugend Bund Saar hatte sie nämlich
anlässlich der bundesweiten Aktion des Bundes der Deutschen
Landjugend (BDL) "Wir fürs Land" zu einem bunten
Hoftag eingeladen.
Der Startschuss für die saarländische Aktion fiel schon
Samstag, denn hier wurde eine Wohngruppe der Stiftung Langwied
in Saarbrücken von zwei Landjugendlichen besucht. Es gab erste
Kontaktaufnahmen und es stellte sich heraus, dass einige der
Kinder bzw. Jugendliche bereits richtige "Hofexperten"
sind. Jasmine erzählte mit strahlenden Augen vom "Kühe
treiben und melken", was sie in einer Ferienfreizeit kennen
gelernt hatte. Andere hingegen waren noch nie auf einem
Bauernhof, aber immerhin schon mal im Zoo, wie Leon berichtete.
Während eines gemeinsamen Muffinessens (vielen Dank an die
Firma Juchem) wurde zum Abschluss noch ein kleiner Film über
die moderne Landwirtschaft geschaut.
Sonntag war dann der eigentlich spannende Tag, denn da hieß es
für die Kinder ab aufs Land. Das bedeutete ab auf den
Milchvieh- und Ackerbaubetrieb der Familie Nicolay in Lebach
Dörsdorf. Ausgestattet mit Aktions T-shirts, welche der BDL
Vorsitzende Gunther und sein Stellvertreter Stefan persönlich
verteilten, ging es los mit einer Führung über den Hof.
Hierbei wurde für einige der erste Kuhkontakt hergestellt, der
Zuchtbulle ehrfürchtig bewundert und für viel Begeisterung
sorgten natürlich auch die Maschinen. Der Hofherr zog noch
schnell alle Schlüssel von den Maschinen, denn der ein oder
andere hätte doch gern mal den Motor angeworfen. So blieb es
jedoch beim "Probesitzen". Bei dem Rundgang stellten
die Kinder schnell fest, dass die "Dörfler" ja doch
irgendwie ganz normale Menschen sind.
Nachdem dann auch die letzte Gruppe eingetrudelt ist gab es für
alle Kuchen und natürlich Milchprodukte (besten Dank an
Hochwald und alle Mütter und Omas). Da es einige der Kinder
schon zum großen Strohberg zog, konnten dort alle eine Runde
toben, springen und erfahren, dass Stroh doch ganz schön juckt.
Weiter führte sie das Programm durch verschiedene Stationen der
Landjugendlichen. An der ersten galt es zu sehen was eine Kuh
überhaupt alles so frisst. Kühe, die in der Nähe standen
kamen so zu der ein oder anderen Extraportion Gras, denn Kühe
füttern machte jedem Spaß. Bei der zweiten Station konnten die
Kinder Sonnenblumen und Erbsen pflanzen. Dank der Baumschule
Günter Biegel aus Oberthal konnte jeder sein Pflänzchen mit
nach Hause nehmen. So können sich in den nächsten Wochen auch
die teilweise etwas skeptischen Kinder überzeugen, dass aus den
Samen tatsächlich etwas wächst. Natürlich fehlte es hier auch
nicht an Tipps, wie in den nächsten Tagen gegossen werden muss.
An einer weiteren Station galt es seine Sinne zu schärfen und
zu schmecken, tasten und riechen. Während der Geschmack von
Buttermilch bei manchen auf Begeisterung bei anderen eher auf
Ablehnung stieß, waren sich beim Pferdeapfel doch alle
einig...er stinkt.
Während die ersten Würstchen schon auf dem Grill brutzelten,
nutzen die Kinder die freie Zeit um weiter die Strohburg zu
genießen oder noch mal nach den Kühen zu gucken. Von der
vielen frischen Luft und dem Toben hungrig geworden freuten sich
alle auf die Würstchen. Nachdem der erste Hunger etwas gestillt
war, konnte sich jeder am Feuer Stockbrot rösten und von den
Eindrücken des Tages berichten. Ein Geburtstagskind unter den
Teilnehmer belohnte die ehrenamtliche Arbeit der
Landjugendlichen indem es sagte, dass es ihr schönster
Geburtstag bisher gewesen sei. Am Abend stiegen dann alle
kleinen Landwirte, nicht ohne sich zuvor für den schönen Tag
zu bedanken wieder in die Autos Richtung Saarbrücken. Auch an
dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer
und die Familie Nicolay.

 
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Berufswettbewerb
Landesentscheid Rheinland Pfalz |
29.04.2009 |
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Tapfer
durch den Landesentscheid in Rheinland Pfalz kämpften sich
Lukas Bensel und Johannes Dörr, die Sieger des saarländischen
Entscheids. Die Aufgaben nun etwas kniffliger und komplexer.
Doch Lukas und Johannes hielten gut mit den Pfälzern mit. Am
Ende des 2. Wettbewerbtages stand fest, dass Lukas das Saarland
im Bundesentscheid in Niedersachen vertreten wird. Wir wünschen
ihm viel Erfolg, möge er das Saarland ehrenvoll vertreten.
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Neuer
Landesvorstand |
30.03.2009 |
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Am
30.3.2009 fand die Mitgliederversammlung der Landjugend in
Obersalbach statt. Zum Einstieg wurde eine PPT mit Fotos von
vergangenen Aktionen gezeigt, anschließend ging es darum Idden
für zukünftige Veranstaltungen zu suchen bzw. vorzustellen. Nach
diesem ersten Teil ging es formal weiter mit dem Kassen- und
Geschäftsbericht. Nachdem diese von den Kassenprüfern
bestätigt wurden, wurde der alte Vorstand entlastet und mit
viel Applaus aus seinem Amt entlassen. Die anschließenden
Neuwahlen verliefen reibungslos und alle Posten konnten mit
einstimmig gewählten Personen besetzt werden. Hier
die Ergebnisse: Vorsitz:
Magdalena Kliver und Sebastian Hoffmann Stellvertreter:
Katja Zenner und Markus Brill Beisitzer:
Julia Kliver und Patrik Ney Kassenprüfer:
Alexander Neu und Benedikt Müller AK
Sprecher: Christian Altmeyer und German
Nicolay Herzlichen Glückwunsch
allen Gewählten zum neuem Amt! Auf die Mitglieder wartet diese
Jahr ein spannendes Programm, welche sich zusammensetzt aus BDL
Aktionen, Exkursionen und Vorträgen. 
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Berufswettkampf
2009 1. Vorentscheid |
12.02.2009 |
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Am 10.2.09 um 8.30
fiel in Lebach der Startschuss für den 1. Vorentscheid des
Berufswettkampfes im Saarland. 23 Schüler trotzten in den
kommenden Stunden den Sturm und bewältigten erfolgreich alle
Aufgaben. Ob es um theoretische, praktische oder repräsentative
Aufgaben ging, alle Hürden wurden gemeistert. Die Pausen wurden
vergnügt zum Schauen von landwirtschaftlichen Filmen und zum
regen Austausch über die Aufgaben genutzt. Gegen 16 Uhr standen
die Gewinner fest und Herr Dr. Ludes und Herr Schreiner
überreichten die Preise und Urkunden. In der Leistungsgruppe 1
gewannen Lukas Bensel und Johannes Dörr. In L2 Steffi Meiers
und Felix Michel. Wir danken allen Teilnehmern und Helfern für
den schönen Tag und wünschen natürlich viel Erfolg auf dem
Weg zum Bundesentscheid. 

 
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Grüne
Woche 2009 |
4.12.2008 |
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Am 17.1.2009 treten 20
Landjugendliche die Reise nach Berlin zum Besuch der Grünen
Woche an. Neben dem Besuch der Grünen Woche und der Teilnahme
an BDL Veranstaltungen, steht auch der Empfang des Saarlandes
und die Niedersachsenfete auf dem Programm. Bevor es am Montag
oder Dienstag nach Hause geht, bleibt natürlich auch genügend
Zeit sich einmal Berlin anzuschauen. |
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Neue
Geschäftsführerin in der Landjugend |
3.12.2008 |
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Seit dem 1. November 08
gibt es wieder eine neue Geschäftsführerin für die Landjugend
im Bauernverband. Mein Name ist Kathrin Görke, ich bin 24 Jahre
alt und komme ursprünglich aus NRW. Im Sommer habe ich mein
Agrarstudium an der Uni Bonn abgeschlossen und bin nun für Euch
da. Ich freue mich auf eine schöne und erfahrungsreiche Zeit in
der Landjugend. Natürlich könnt Ihr Euch jederzeit mit Fragen,
Anregungen oder sonstigen Anliegen bei mir melden.
Viele
Grüße,
Kathrin
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