Sitemap
Impressum
bild
    Home > Landjugend > Aktuelles
 

Aktuelles der Landjugend im Saarland

Hier findest Du aktuelle Themen und Berichte rund um die Landjugend im Saarland.

Gibt es Fragen zur Landjugend, willst du mitmachen?
Nimm einfach Kontakt auf!

 Mitmachen!
  lajulogo
 
 link Mail an die Laju
     
  Angehende Landwirte stellen sich dem Wettbewerb März 2011
 

Am 3. Februar wurde der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2011 unter dem Motto „ Grüne Berufe sind voller Leben – Wie lassen´s wachsen“ in Ulm eröffnet. Deutschlandweit werden zur Zeit die Vorentscheide ausgetragen bevor es im Mai für die Besten Deutschlands in die Finalerunde geht.

Auch die Auszubildenden des Saarlandes sind eifrig dabei. So stellten sich vergangenen Mittwoch 21 angehende Landwirte des 2. und 3 Lehrjahres der Berufsschule am Mügelsberg den Herausforderungen. Ausgerichtet wurde der Entscheid durch den Landjugendbund Saar mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftskammer.

In den Räumen der Fachschule in Lebach begann der Tag für die Teilnehmer mit aufbauenden Worten der Vorsitzenden der Landjugend Magdalena Kliver und Sebastian Hoffmann. Auch der Kammerpräsident, Richard Schreiner lobte das Engagement der Teilnehmer und wünschte ihnen einen spannenden Tag.

Eingeteilt in Gruppen begannen die ersten Prüfungen. Während Futtermittel, Werkzeuge und  Saatgut von einem Teil fachmännisch bestimmt werden mussten, schwitzen andere über den theoretischen Aufgaben. Hier wurde nicht nur fachliches sondern auch das Allgemeinwissen geprüft. Welche großen Weltreligionen gibt es? Oder wofür steht die Abkürzung BGB? sind nur zwei der zahlreichen Fragen. Doch niemand ließ sich unterkriegen und in der Pause konnte neue Kraft für die folgenden Aufgaben geschöpft werden.  Hier hatten die Auszubildenden auch die Möglichkeit sich mit Herrn Rolf Fassbender von der Kammer über die Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung zu unterhalten, denn für einige der Teilnehmer steht bereits fest, dass sie sich nach bestandener Ausbildung in der Fachschule zum Meister ausbilden lassen möchten.

Aber zurück zum Wettbewerb. Zwei weitere Aufgaben standen den Teilnehmern bevor. Auf die praktische Aufgabe freuten sich die Teilnehmer, konnten sie doch dort endlich ihr praktisches Können zeigen. Die zweite Aufgabe bereitete ihnen jedoch am meisten Sorgen. Sie sollten in einer kurzen Präsentation ihren Ausbildungsbetrieb und die Erwartungen an ihre Ausbildung darstellen. Was schreibe ich auf die Folie? Wie bekomme ich 5 Minuten voll? waren die häufigsten Fragen bei der Vorbereitung. Für die meisten jungen Menschen ist es eine ungewohnte Situation vor seinen Mitmenschen etwas vortragen zu müssen. Doch auch im Hofalltag kann es vorkommen, dass der Landwirt einer Besuchergruppe seinen Hof vorstellt. Die  Teilnehmer überwanden ihre Scheu und stellten der Jury ihren Hof vor. Wenn jemand einmal nicht weiter wusste half die Jury mit Fragen nach und einige Teilnehmer wirkten als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Bei strahlenden Sonnenschein ging es für alle zur letzten Aufgabe auf das nahgelegene RWZ  Gelände. Hier wurden die Teilnehmer von einigen Landjugendlichen empfangen, welche die praktische Aufgabe verkündeten. Unter Beachtung des Umwelt- Gesundheits- -und Arbeitsschutz  galt es eine 5 % Desinfektionsmittellösung anzusetzen und hiermit ein Kälberiglu zu reinigen. Diese Aufgabe wurde von allen mit Bravur gemeistert.

 Während des gemeinsamen Mittagessen zeigte sich mal wieder, dass es beim Berufswettbewerb nicht nur um die Prüfungen geht sondern vielmehr um ein gemeinsames Gruppenerlebnis und dem Austausch der Auszubildenden untereinander. Doch natürlich wuchs auch die Spannung auf die Siegerehrung, wer hat wohl als Bester abgeschnitten?

 Die Auszubildenden musste sich auch nicht mehr lang gedulden. Nachdem noch die letzten Teilnehmer ihrer Präsentation vorgetragen haben war es soweit. Mit dem Eintreffen von Herrn Alfred Hoffmann vom Ministerium von Wirtschaft und Wissenschaft begann die Siegerehrung. Allen Teilnehmern wurde eine Teilnehmerurkunde und ein kleines Geschenk überreicht, denn allein die Tatsache dass sie freiwillig zum Wettbewerb angetreten sind verdient Anerkennung.

Die Besten 6 wurden einzeln geehrt.

Mit über 70 % der Punkte belegten Michael Hennrich, Saarwellingen, Fabian Jonzyk, Merchweiler und Christian Schneider, Ottweiler die Plätze 4 bis 6. Sie konnten sich über Stihlprodukte sowie Kino- und Schwimmbadgutscheine freuen. Martin Fercher, Dietrichingen belegte mit 76 von 100 Punkten einen guten dritten Platz, Jens Krämer, Schiffweiler erreichte einen Punkt mehr und konnte sich über den zweiten Platz freuen. Mit 83 Punkten schaffte es Max Ruppmann aus Borgel auf den ersten Platz. Die drei Gewinner konnten sich ebenfalls über Freizeitgutscheine, sowie Geschenke des Ministeriums freuen. Auch Juchem ehrten die Sieger mit Gutscheinen. Im November können sich die Sieger auf der Fahrt zur Agritechnica mit der Landjugend entspannen. Denn für Max und Jens geht der Wettbewerb jetzt erst richtig los. Im April messen sie sich mit den Besten aus Rheinland Pfalz. Erreichen sie auch hier so gute Ergebnisse können sie das Saarland im Mai im Bundesentscheid vertreten. Wir wünschen an dieser Stelle bereits viel Erfolg und tolle Erfahrungen!

Am Ende sei allen Teilnehmer und den vielen Helfern für einen tollen Tag gedankt, zeigt es doch, dass das Interesse den Beruf der Landwirtschaft mit vollen Engagement zu lernen da ist und die jungen Auszubildenden auf Unterstützung des Umfelds vertrauen können.

 

  Der erste Landjugendkalender ist da November 2010
 

-         Die Landjugend präsentiert sich und ihr Berufsfeld in 13 spannenden Motiven einmal anders –

 Es begann vor etwa einem Jahr als sich einige kreative Köpfe der Landjugend Saar überlegten: Lasst uns doch mal einen Landjugendkalender aus dem Saarland machen und uns der Bevölkerung präsentieren! Gesagt, getan. Mit Veronika Hautz aus Zweibrücken war schnell eine professionelle Fotografin gefunden und mit ihr zusammen überlegte die Landjugend wie die konkrete Umsetzung aussehen könnte. Alle waren sich einig, dass die Jugend sich modern und natürlich mit Models aus eigenen Reihen präsentieren sollte. Auch die Natur, Maschinen und natürlich Tiere sollten mit auf die Fotos.

Die Models wurden bei der Mitgliederversammlung im Frühjahr „gecastet“ und mit viel Spaß wurden 9 männliche sowie 9 weibliche Landjugendliche als Model erkoren. Diese überlegten in weiteren Abenden ihr „Wunschmotiv“.

An einem Augustwochenende stand dann das Fotoshooting vor der Tür. Von den Models wurde es mit Spannung erwartet, war es doch für die meisten das erste Mal vor einer professionellen Fotografin zu stehen und sich für die Öffentlichkeit ablichten zu lassen. Natürlich kam es auch hinzu, dass sich alle etwas „freizügiger“ präsentieren sollten. Am Anfang zierte sich der und die einer/eine etwas, doch spätestens als die ersten Mädels in Entzückungsrufe bei den Muskeln der Männer ausbrachen, war der Bann gebrochen. Sind die Körper ansonsten durch Arbeits/und Schutzkleidung verhüllt bot sich für die Zuschauenden die ein oder andere positive Überraschung. Eingeölt und ins rechte Licht gesetzt liefen die Männer zu Höchstform aus. Sie ließen die Motorsäge kreischen, schwanken die Hämmer oder präsentierten sich etwas verträumter mit Kalb und Lamm.  Die weiblichen Models genossen es in der Zeit professionell geschminkt und hergerichtet zu werden. Auch die Kleidungswahl wurde mit Spaß diskutiert. So mussten alte Jeans an ihre Hosenbeine glauben, der ein oder andere Bikini wurde kurzerhand ausgetauscht und der biedere Arbeitsoverall auf sexy getrimmt. Natürlich gab es bei dem anschließenden Shooting auch für die Frauen zahlreiche Anfeuerungsrufe der Junglandwirte. Auch kam es zur Irritation einiger Autofahrer, welche erste Blicke auf die Entstehung des Landjugendkalender werfen konnten und wohl durch das motiv etwas abgelenkt waren. Dank der Sets auf dem Kastanienhof der Familie Fontaine sowie des Rosenhofs der Familie Kliver konnten sich auch die Frauen in verschiedenen Posen zeigen. Hier wird ein Trecker geputzt  bzw. gefahren, die Sense geschwungen und natürlich fehlen auch hier die Tiermotive nicht. Auch an die Romantiker ist gedacht - ein Landjugendpärchen präsentiert sich verliebt im Maisfeld. Die Fotografin verschoss ein Bild nach dem anderen. Am Ende des Wochenendes stellten alle fest, dass es ihnen viel Spaß gemacht hatte und es bestimmt super Bilder werden. Diese wurden dann auch mit Spannung erwartet und kurze Zeit später konnte Frau Hautz die Bilder präsentieren. Alle waren zufrieden, denn es gab tolle Bilder. Da viel die Auswahl schwer, welche denn nun in den Kalender sollen. Nach einigem hin und her standen dann auch die Top 13 inklusiv dem Titelblatt fest. Wochen des Wartens auf den entgültigen gedruckten Kalender vergingen, doch nun ist er da...und das Warten hat sich geholt. Der Kalender präsentiert 13 ausdrucksstarke Motive und Models und gehört in jedes Wohnzimmer, jeden Stall und jede Werkstatt.

 

Der Kalender ist ab sofort für nur 20 € zu erwerben bei

 Landmaschinen Körner, Blieskastel

 Firma Streit, Ritzing (f)

 sowie den RWZ Märkten in Blieskastel, Zweibrücken, Nunkirchen, Merzig und Lebach

 Natürlich verkaufen auch die Vorstandsmitglieder der Landjugend (Magdalena und Julia Kliver, Sebastian Hoffmann, Selina Tintinger, Markus Brill, Daniel Moersch, Matthias Riehm und Christian Altmeyer) den Kalender.

 Auch können Sie sich auch in der Geschäftsstelle der Landjugend in der Heinestr. 2-4 in 66121 Saarbrücken oder telefonisch bei Kathrin Görke 0681-9062315 melden.

 

  Landjugend in nächtlicher (B)isst du billig Aktion                            Dezember 2010

 

 

In der Nacht von Freitag auf Samstag beobachteten einige Bewohner aus Alt Saarbrücken neugierig das Treiben auf der Straße. Landjugendliche liefen mit Stofftaschen von Haustür zu Haustür. Eine gut gefüllte Tasche verblieb stets am Türknauf des Hauses. Was hatte es damit auf sich?

Der Landjugendbund Saar beteiligt sich mit dieser Aktion an der bundesweiten Kampagne „(B)isst du billig?“ des Bund der Deutschen Landjugend. „(B)isst du billig?“ möchte auf zwei Punkte aufmerksam machen:
Zum einen weist sie auf den Wert ehrenamtlicher Arbeit hin und den Wert eines Jeden der sich dafür einsetzt. Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre unsere Gesellschaft in dieser Form nicht möglich.
Des weiteren möchte sie aber auch auf den Wert von Lebensmittel hinweisen. Es wird immer weniger Geld für heimische Produkte ausgegeben. Die Verbraucher orientieren sich oftmals nur daran, was gerade das Beste für ihre Geldbörse ist. Weitergehende Gedanken machen sie sich häufig nicht. Doch gerade hierauf möchte die Landjugend aufmerksam machen und die Leute zum Nachdenken ermuntern. Daher spricht sie die Verbraucher in der Aktion direkt an:

-         Der heimische Landwirt arbeitet tagtäglich im Stall, verpflegt seine Tiere und kümmert sich um seine Felder. Er macht es gern, es ist seine Leidenschaft, doch er muss mit seiner Arbeit auch seine eigene Familie versorgen können – das geht nur über vernünftige Lebensmittelpreise.

-         Sie machen Sonntags gern mal einen Ausflug und genießen die saarländische Landschaft? Ihre Kindern freuen sich, wenn Sie Kühe auf den Weiden sehen? Auch dafür sind die Landwirte verantwortlich und es kostet Sie keinen Cent.

-         Natürlich möchten Sie auch das Klima schützen. Gut, dann kaufen Sie regionale und saisonale Produkte, welche keine weiten Strecken zurücklegen mussten, um bei Ihnen auf den Tisch zu kommen.

-         Tierschutz und artgerechte Haltung sind Ihnen wichtig? Den Landwirten auch. Doch das kostet das Geld. Lassen Sie die Landwirte nicht allein damit.

-         Sie möchte geschmackvolle und natürlich qualitativ hochwertige Produkte? In Deutschland müssen die Landwirte strenge Vorschriften erfüllen, um für Sie Lebensmittel zu produzieren. Hier können Sie sicher sein.

Kurzfristig mögen die Lebensmittelpreise das Beste für Ihren Geldbeutel sein. Aber langfristig? Wie wird es ohne heimische Landwirtschaft sein?!

 

 Regionale, saisonale Produkte werden hier in den Vordergrund gestellt und auch eine Esskultur in der man sich gemeinsam mit viel Freude sein Essen bereitet.

Um dies den Verbraucher eindrucksvoll zu vermitteln hat sich der Landjugendbund Saar eine tolle Aktion ausgedacht. Mit Hilfe von Sponsoren wie dem Ministerium für Wirtschaft, Juchem und der Landesvereinigung für Milchwirtschaft hat sie Stofftaschen mit regionalen Produkten wie Kartoffeln, Mehl, Milch, Saft und Wurst gepackt. Mit viel logistischen Geschick und Rückenschmerzen waren 200 Taschen für die Verbraucher gepackt. Zur besseren Information bekamen die Konsumenten auch noch ein Grußwort der Landjugendvorsitzenden und des Ministers für Wirtschaft beigelegt. Damit sie dann beim Einkauf auch stets an die Anregungen der Landjugendlichen denken, war natürlich die Tasche sowie ein praktischer Einkaufschip mit dem Logo der Aktion im auffälligen Orange bedruckt.

Die Landjugend hofft die Verbraucher mit ihrer Aktion erreicht  und zum Nachdenken angeregt zu haben.

 

  Landjugend kämpft um Lemken Pokal September 2010
 

Landjugend Bernkastel-Wittlich vs. Landjugendbund Saar 

 Am 11.09.2010 war es endlich so weit, die Landjugend Bernkastel-Wittlich konnte im Rahmen des Merscheider Marktes den Landjugendbund Saar zum Lemken Triathlon 2010 begrüßen.

Im sportlichen Wettkampf mit Bodenbearbeitungsgeräten, Drillmaschinen und Spritzen ging es um mehr als gewinnen. Neue Bekanntschaften wurden geschlossen, die Landjugendlichen hatten jede Menge Spaß mit- und gegeneinander und jeder einzelne konnte seine Fähigkeiten auf dem Schlepper und im Team beweisen.

Nachdem triumphalen Einzug der Maschinen und Testfahrten, ging es mittags dann auch los mit dem ersten Wettbewerb. Mit Teleskoplader und Schubkarren bewaffnet machten sich die einzelnen Teams daran mit Großballen eine Strohburg zu errichten.  Die Zinnen - kleine Hochdruckballen - mussten von den Mannschaften unter lauten Anfeuerungsrufen der zahlreichen Zuschauern und Teammitgliedern zur Burg gebracht werden. Gewonnen hatte diese Teilprüfung das Team, das als erstes die Lemken Fahne in der Strohburg gehisst hatte.

 Doch dies war nur der Auftakt zum Warm werden. Fünf weitere Wettbewerbe folgten in denen die Teilnehmer ihr Können in allen Bereichen der Landtechnik unter Beweis stellen mussten. Vom Grubbern mit anschließendem Wechseln der Schare, pflügen auf Zeit und Genauigkeit bis zum Umgang mit der Spritze, alles wurde von den Junglandwirten abverlangt. Auch die Damen der beiden Mannschaften mussten im „Ladys Cup“ ihr Talent im Umgang mit der Sämaschine beweisen, welche vorher von ihren Team-Kollegen mit Säcken und Schubkarren im Wettlauf gegen die Zeit aufgefüllt wurden. Zudem bekamen die Ladys auch noch etwas zu sehen, denn in dem ein oder anderen Spiel hieß es für die Männer „Kleidungstausch.“ Mit solchen Einlagen wurde der Wettbewerb zusätzlich angeheizt und auch den Zuschauer wurde so neben den Landmaschinen noch weitere Aktion geboten.

 Am Ende gewann die Landjugend Bernkastel-Wittlich mit nur fünf Punkten Vorsprung vor dem Landjugendbund Saar. Nach der Siegerehrung mit Pokalüberreichung gab es noch eine Überraschung für beide Teams. Im Frühjahr werden beide Mannschaften von der Firma Lemken zu einem Werksbesuch inkl. Übernachtung eingeladen.

Erster Sieger oder Zweiter, das spielte beim anschließenden Umtrunk keine Rolle mehr.

Eine gelungene Veranstaltung ging zu Ende, jeder hatte seinen Spaß und alle freuten sich schon auf die gemeinsame Fahrt im Februar, auf der die neugewonnenen Bekanntschaften vertieft werden können. Landjugend verbindet eben.

 

  Aktuelles aus der Mitgliederversammlung

 

Mai 2010
 

 Rund 40 Landjugendliche trafen zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Landjugendbund Saar gut gelaunt in Obersalbach ein. Eine straffe Tagesordnung lag nun vor ihnen.

 Die Sitzung begann mit einer Begrüßung durch die Vorsitzenden Magdalena Kliver und Sebastian Hoffmann. Anschließend wurden die Aktionen des vergangenen Jahres revue passiert.

Als besondere Highlights sind natürlich wie immer die Exkursion zur Agritechnica in Hannover sowie der Besuch der grünen Woche in Berlin zu nennen. Für die Landjugendlichen ist es immer sehr interessant sich über neue Entwicklungen in der Landwirtschaft zu informieren und natürlich stärkt eine solche Fahrt auch das Gruppengefühl.

Letztes Jahr kamen noch einige spannende Dinge hinzu.

Das Saarland beteiligte sich an der bundesweiten Landjugendaktion „Wir für das Land“. Im Rahmen dieser Veranstaltung lud die saarländische Landjugend Kinder auf einen Hof ein, um ihnen dort einen spannenden Einblick in die Landwirtschaft zu geben. Gemütlich klang der Tag mit strahlenden Kindern beim Grillen und Stockbrot aus.

Dank der Ortsgruppe Orscholz gab es ein weiteres Highlight. Seit Jahren wurde wieder ein Wettbewerb im Leistungspflügen durchgeführt. Bei heiterem Sonnenschein und unter den Blicken vieler interessierter Zuschauer maßen sich interessierte Landjugendliche im Pflügen. Die Gewinner aus diesem Wettbewerb vertreten das Saarland im kommenden September beim Bundesentscheid im Leistungspflügen.

Weiterhin wurde den Landjugendlichen auch die Möglichkeit zur Weiterbildung gegeben. Ein Rhetorik- sowie ein Konfliktbewältigungsseminar standen auf dem Programm. Für alle, die es gern etwas parktischer mögen, gab es auch erst mals einen Kochkurs. Dieser wurde von weiblichen, wie männlichen Mitgliedern sehr gut angenommen und beschwerte gemütliche Koch- und natürlich Essensstunden. Im Bereich der Landwirtschaft konnte mit Experten über das Thema Gentechnik und Lohnarbeit diskutiert werden.

Auch die politische Arbeit kam nicht zu kurz. Letztes Jahr wurde noch mit dem damaligen Minister in gemütlicher Runde gegrillt, Anfang diesen Jahres stellten sich die Vorsitzenden bei Ministerin Peter und Minister Hartmann vor, um diesen die Arbeit der Landjugendlichen näher zu bringen. Auch mit dem neuem Minister soll die Tradition des Grillabends zum gemeinsamen Austausch aufrecht erhalten werden. Des weiteren schlossen sich die saarländischen Jugendlichen mit den Rheinland Pfälzern zusammen, um über die landwirtschaftliche Ausbildung zu diskutieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auf erste Gespräche mit Politikern und Verantwortlichen aufbauend wird die Landjugend dieses Thema im Saarland weiter verfolgen.

 Nach diesem ersten Teil des Abends wurde es kurzzeitig etwas traurig, denn Katja Zenner verkündete ihren Rücktritt aus dem Landesvorstand. Nach vielen Jahren erfolgreicher Landjugendarbeit als Vorsitzende sowie stellvertretende Vorsitzende ist sie den anderen Mitgliedern ans Herz gewachsen. Mit gebührendem Dank wurde sie offiziell verabschiedet.

Zum Glück konnte jedoch direkt eine neue stellvertretende Vorsitzende für die Arbeit gewonnen werden. Selina Tintinger freut sich auf ihre Aufgaben und bringt mit ihren 18 Jahren frischen Wind in den Vorstand.

 Gegen Ende des Abends warb der neue Vorstand für die kommenden Aktionen. Dieses Jahr wird es noch 2 Exkursionen geben. Die erste führt im September nach Stuttgart zum landwirtschaftlichen Hauptfest, welches im Rahmen der Canstatter Wasen stattfindet. Im November geht es dann auf zur Euro Tier nach Hannover.

Doch nicht nur Exkursionen stehen auf dem Programm. Neben dem Bundesentscheid im Leistungspflügen gibt es ein weiteres Landtechnik Highlight. Ein saarländisches Team wird erstmals beim Lemken Triathlon antreten und dort ihr Können beweisen.

Für alle, die sich nicht ausschließlich für Landtechnik interessieren liegt das Augenmerk zur Zeit auf die Planung und Umsetzung des Landjugendkalenders 2011. Ende 2010 wird es diesen Kalender zu kaufen geben. Natürlich sind die Models alles saarländische Landjugendliche, welche sich in einem frischen, landwirtschaftlichen Umfeld präsentieren werden. Gegen Ende der Sitzung gab es diesbezüglich ein Casting, welches allen Teilnehmern viel Spaß bereitete. Auch die Motive sind bereits geplant...Sie dürfen gespannt sein!

Natürlich wird das Saarland sich ebenso an der bundesweiten Aktion des Bund der deutschen Landjugend beteiligen. Diese steht dieses Jahr unter dem Motto (B) isst du billig?. Sie hat das Ziel Verbraucher aber auch Politiker ins Grübeln zu bringen, damit sie einmal darüber nachdenken, welche Lebensmittel sie eigentlich kaufen und welchen Stellenwert diese haben.

 Mit dem Ausblick klang die Mitgliederversammlung des Landjugendbund Saar mit freudigen und motivierten Landjugendlichen aus.

 

  An die Töpfe, fertig, los März 2010
 

Erfolgreich startete der Kochkurs des Landjugendbund Saar vergangenen Donnerstag in der Küche der VHS Lebach. Unter Anleitung der Hauswirtschafterin und zugleich stellvertretende Landesvorsitzende der Landjugend Katja Zenner begann der Abend mit einer Kochbesprechung. Katja stellte die Rezepte vor und die Kochgruppen bildeten sich. Alle benötigten Lebensmittel hatte sie bereits für die 12 Köche besorgt. An dieser Stelle gab es einen Exkurs in den Einkauf von Lebensmittel. Es wurden Saisonkalender verteilt und Katja erklärte, dass es sinnvoll ist regionale und saisonale Produkte zu kaufen.

Nach ersten Tipps zu den Rezepten machten sich die Gruppen mit sauberen Händen und mit Schürzen ausgestattet ans Werk. Von Gemüsebrühe mit Flädle über Frikadellen, Tomatenkartoffeln, Spätzle und Putengerichte bis hin zum Obstsalat, Apfeltraum und Eierlikörkuchen wurden in den kommenden 1 ¾  Stunden leckere Gerichte zubereitet. Dabei ging es mit viel Spaß aber auch mit hoher Konzentration zu. Immer wieder waren auch „Hilferufe“ nach Katja zu vernehmen oder Katja trommelte die Teilnehmer zusammen, um zu demonstrieren wie z.B. Salat geputzt und Spätzle gerieben werden. Hierbei folgte direkt die Ermahnung das Essen nicht auf Stufe 12 weiter kochen zu lassen, wenn man sich vom Herd entfernt. Während noch der letzte Salat auf kreative Art geschleudert wurde und sich eine Pfanne schwärzte deckten die Männer den Tisch. Auch die Esskultur gehört zum Kochen dazu und die  Suppe läutete das gemeinschaftliche Essen ein. Erste Erleichterung, die Suppe war lecker und so ging es auch mit den kommenden Gerichten weiter. Alle Köche können stolz sein, sie haben es geschafft ein leckeres Essen ganz ohne Fertigprodukte zuzubereiten. Nach dem schmackhaften und geselligem Essen ging selbst das Aufräumen der Küche leicht von der Hand. Gegen Ende des Abends waren sich alle einig, dass es mit dem Kochkurs weitergehen soll.

 

  Junglandwirte planen für die Zukunft April 2010

"Maschinenkosten in der landwirtschaftlichen Unternehmensführung“ - was zunächst einmal relativ trocken klingt wurde von Matthias Dörr, Geschäftsführer des Maschinen- und Betriebshilferings Saarland e.V. mit Leben gefüllt. Über 50 anwesende Junglandwirte aus dem Saarland und RheinHessenPfalz zeigten vergangenen Freitag großes Interesse an dem Thema.

Wer behauptet die ´Jugend von Heute` interessiere sich nicht für ihre Zukunft wurde an diesem Abend eines Bessern belehrt. Junglandwirte sind daran interessiert ihre betriebswirtschaftliche Situation auf dem eigenen Hof bzw. des elterlichen Betriebs zu verbessern.

Auf dieses Interesse und die Situation der Junglandwirte baute der Vortrag auf. Die wichtigste Ausgangsfrage sollte für jeden sein: Wo soll mein Betrieb in X Jahren stehen? Diese Frage kommt vor möglichen Einzelmaßnahmen und wird zusammen mit der Betriebsleiterfamilie getroffen. Die Frage wird durch viele Faktoren wie z.B. Arbeitszeitbedarf, Freizeitbedürfnis beeinflusst.

Zur Erleichterung der Antwort für jeden gab es einen Exkurs des Referenten in die Grundlagen der Betriebswirtschaft. Mit eingängigen Formel und Beispielen wurde den Anwesenden vermittelt, wie sich Gewinn und Kosten leicht berechnen und natürlich auch verändern lassen. Matthias Dörr sprach hier klare Worte: Wachstum ist nicht immer der Weg zu mehr Gewinn, Kostensenkung und Intensitätssteigerung erhöhen die Gewinnrate! Neben der Betriebswirtschaft ist es jedoch auch wichtig, dass die Persönlichkeit des Betriebsleiters stimmt und er sich auf seine Möglichkeiten konzentriert.

Mit diesem Grundwissen ausgestattet ging der Vortrag zu den Maschinenkosten über. Auch hier gab es klare Worte, anschauliche Beispiele und leichte Formeln. Jeder Landwirt kann leicht ausrechnen, läuft mein Schlepper genügend Stunden? Kann ich besser Arbeit auslagern oder alternative Lösungen finden? Der Vortrag verdeutlichte, dass in eigentlich jedem Betrieb die Maschinenkosten nicht optimal sind und durchaus gesenkt werden können. Allerdings wies Herr Dörr auch daraufhin, dass es im internationalen Vergleich in Deutschland nicht leicht ist die Maschinenkosten gering zu halten. Zum Abschluss gab er den Junglandwirte Formblätter zur Berechnung der Maschinenkosten mit. Hier können leicht für jede Maschine auf dem eigenen Hof die Kosten berechnet werden und dank des Vortrags wissen die Junglandwirte nun auch wie sie bei zu hohen Kosten die Situation korrigieren können.

Herr Dörr schloss mit den Worten „Kaufe keine Maschine, die du nicht brauchst, von dem Geld das du nicht hast, um Leute zu beeindrucken, die du nicht magst!“

Insgesamt lässt sich der Abend als sehr interessant und erfolgreich beschreiben. Die Motivation der aktiven Zuhörer für das Thema war unübersehbar und ein guter Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Landwirtschaft sollte bei gut informierten und engagierten Landwirten nicht zu einem teuren Hobby werden.

 

  Fahrt zur Agritechnica November 2009
 

Laju erlebt spannende Innovationen auf der Agritechnica 2009

 Am Donnerstag 12.11.09 um halb zwei morgens ging es für 24 Landjugendlichen des Landjugendbundes Saar los zur größten Landtechnik Messe in Europa. Nach einem kurzen Stopp in Kaiserslautern ging es mit 11 weiteren Lajus aus Rheinland Pfalz weiter mit der Tour. Schon im Bus wurde trotz der frühen Stunde über die wichtigsten Neuerungen auf dem Markt und den Einsatz der neusten Maschinen in der Praxis diskutiert. Mit Spannung wurde erwartet was die Messe bringen wird.

Um zehn Uhr in Hannover angekommen starteten die Landjugendlichen dann endlich mit den unterschiedlichsten Interessen und Zielen ins Messegeschehen. Alles was in der Landtechnik Szene Rang und Namen hat war auf der Messe vertreten und stellte seine Neuheiten aus. Die Erwartungen der jungen Landwirte wurden nicht enttäuscht.

 Am Abend besuchten einige Interessierte die Veranstaltung der jungen Deutschen Landwirtschafts - Gesellschaft , des Bundes der Deutschen Landjugend und des Dachverbandes der europäischen Landjugendlichen zu dem Thema :“Mein Betrieb. Meine Ideen. Meine Zukunft“. Dort stellten junge Landwirte aus Amerika, Neuseeland, Spanien und Deutschland ihre Betriebe, Strategien und Zukunftspläne vor. Die jungen Unternehmer die unter anderem von Neuheiten im Ackerbau, Olivenanbau in Spanien und der Milchproduktion in Neuseeland berichteten, luden im Anschluss zur Diskussionsrunde ein.

 Obwohl die LaJus nun schon 20 Stunden auf den Beinen waren, ließen sie es sich nicht nehmen den Tag mit der legendären „Young Farmers Party“, der größten Landjugendfete in Deutschland ausklingen zu lassen. Hier wurden alte Freunde wiedergetroffen, neue Bekanntschaften geschlossen und viel gelacht und getanzt.

 Am nächsten Morgen starteten die LaJu`s dann zu einer Besichtigung des Claas Stammwerkes in Harsewinkel. Es war interessant zu sehen wie die Maschinen die am Vortag noch auf der Messe zu sehen waren hergestellt werden. Auch die Geschichte des immer noch als Familienbetrieb arbeitenden Unternehmens konnte man im eigens für Besucher eingerichteten Techno-Park mit angeschlossenem Museum bewundern.

 Nach diesen ganzen Eindrücken gings es zurück Richtung Heimat. Auf dem Weg ins Saarland wurde über das Erlebte diskutiert und es stand fest: Nächstes Jahr geht’s wieder nach Hannover- zur Euro Tier 2010.

 

  Appell an alle Junglandwirte Dezember 2009
 

Bis jetzt hat die Landjugend geschwiegen zum Thema Milch und den daraus entstehenden Streitigkeiten.

Doch länger kann die Landjugend nicht stumm mit ansehen, wie sich gerade in einigen Orten im Saarland auch die zukünftige Generation der Landwirte gegeneinander aufhetzt.

Gerade wir, die Jungen, die nächste Generation sollte zusammenhalten und versuchen gemeinsam auf die Probleme in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.

Natürlich ist es unumstritten, dass die jetzige Situation für die Landwirtschaft Existenz bedrohend ist. Doch gerade jetzt sollte ein jeder überlegen, wie er mit seinen Nachbarn, seinen Freunden und seiner Familie umgeht.

 Ist Dir geholfen, wenn sich Dein Freund aus Kindheitstagen von Dir bedroht fühlt? Wenn Dein Nachbar, der Dir in der ein oder anderen brenzligen Situation zur Seite stand nicht mehr in die Augen schauen kann? Bringt es etwas, wenn Du nicht mehr mit Deinen Freunden einen Trinken gehen kannst, weil es doch immer nur zum Streit kommt? Oder was ist mit dem Bekannten, der während der Ausbildung immer mit Dir gelernt hat? Ist er auf einmal ein anderer Mensch, bloß weil er nicht genau Deiner Meinung ist?

 Denken wir einmal ein paar Jahre weiter, die Wirtschaftskrise ist vorbei. Du führst recht erfolgreich Deinen Betrieb, Dein Nachbar hat es auch geschafft. Doch wie ist es zwischen Euch? Selbstverständlich werdet Ihr oberflächlich miteinander reden, doch kannst Du Dich noch 100% auf ihn verlassen? Könnt Ihr über Sorgen und Nöte reden, Euch Maschinen leihen, Euch ohne viele Worte helfen?

Möchtest Du das Differenzen zwischen Verbänden zwischenmenschliche Freundschaften und stabile Gemeinschaften zerstören?

 Natürlich ist es gut, wenn sich jeder eine eigene Meinung zu einem Themenbereich bildet und diese auch vertritt. Doch die Diskussion sollte auf der sachlichen, inhaltlichen Ebene bleiben und nicht die Persönlichkeit eines anderen angreifen. Die Wunden, die dieser Streit bei jedem aufreißt sind zu tief, als dass sie in einigen Wochen oder Jahren verheilen.

Du willst Deinen Hof und die Landwirtschaft retten, doch zerstöre dabei nicht jahrlange Freundschaften, Nachbarschaftsverbände und Dorfgemeinschaften - auch sie sind überlebenswichtig.

 Denk einmal darüber nach,

 

Landjugendbund Saar

 

  Erfolgreicher Wettkampfstag beim Leistungspflügen 20.09.2009
  Tage der Vorbereitung, der Organisation, des Schweißes und viele freiwillige Arbeitsstunden haben sich gelohnt. Am Sonntag fand der Landesentscheid des Leistungspflügens in Perl Borg statt. Stattfinden konnte es auf Grund des Einsatzes der Landjugendgruppe Orscholz, welche diesen Tag plante, organisierte und durchführte. Hier ist insbesondere der Vorsitzende Daniel Moersch zu nennen, welcher sowohl in der Planung großen Einsatz zeigte wie auch in den Tagen vor dem Wettkampf und natürlich am Wettkampftag selbst unermüdlich im Einsatz war.

Sonntagvormittag ging es erst mal für alle entspannt zu. Die ersten Gäste und Pflüger trafen bei Sonnenschein auf dem Feld in Borg ein. Während die Pflüger sich schon mal auf einem Übungsplatz an die Arbeit machten, gab es für die Zuschauer genügend Ablenkung. So konnte sie sich z.B. diverse landwirtschaftliche Maschinen anschauen. Dabei ging es von modernen Mähdrescher bis zurück in die Vergangenheit, wo das Pflügen noch etwas mehr "Manpower" benötigte als heute. Die Oldtimer wurden mit freundlicher Unterstützung der Oldtimer Freunde Merchingen ausgestellt.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, hier begeisterte besonders die Lyonerpfanne des Partyservice Moersch. Die Landjugendlichen hinter dem Grill und am Zapfhahn kamen bald ins Schwitzen, denn das gute Wetter lockte immer mehr Zuschauer aus der Stadt und vom Land an. Auch für die Kleinsten wurde es nicht langweilig. Für sie gab es eine große Strohburg zum Toben und mit einer Kuh zum Melken und Tretschleppern konnten auch sie sich wie "echte" Landwirte fühlen. Es zeigte sich ein sehr talentierter Nachwuchs, denn beim Tretschlepper wurde schnell die Kette wieder auf die Zahnräder gesetzt und die Kuh wurde auch mal "gefüttert" und gestreichelt damit sie mehr Milch gibt.

Am Mittag wurde dann der Wettkampf eröffnet. Die Teilnehmer waren 14 junge Männer und eine junge Frau. Beim Wettpflügen werden zwei Klassen unterschieden. So starteten sieben Teilnehmer in der Kategorie Beetpflug und acht traten mit einem Volldrehpflug an. Der Beetpflug wird in der Praxis nicht so häufig eingesetzt, er lässt sich zwar einfacher einstellen und ist auch leichter, aber er hat eine höhere Wendezeit und die Ackeroberfläche wird nicht so gleichmäßig wie beim Volldrehpflug. Der Volldrehpflug erfordert eine leistungsstarke Hydraulik, ist dafür aber auch geeignet mit gleichzeitigem Einsatz von Bestellkombination zu arbeiten und auch kleine, unregelmäßig geformte Schläge erfolgreich zu pflügen.
Da das Pflügen in der Landwirtschaft eine große Bedeutung hat und sich die Sorgfalt beim Pflügen für weitere Ackerbauarbeiten immer bezahlt macht, bietet dieser Wettbewerb allen Teilnehmern die Möglichkeit ihr Können zu zeigen und noch weitere Tricks und Tipps hinzuzulernen.

Während der kommenden zwei Stunden spielte sich das Hauptgeschehen auf dem Wettkampffeld ab. Bei allen Teilnehmern standen sowohl interessierte Zuschauer wie auch die eigenen Berater. Es wurde über die richtige Pflugeinstellung diskutiert oder der Pflug auch mal mit dem Gewicht von Freunden und Verwandten beschwert. Die Teilnehmer zeigten sich dabei sehr konzentriert und ehrgeizig, denn für alle ging es sowohl um die Ehre wie auch um die Teilnahme am Bundesentscheid 2010 in Hessen. Nach und nach entwickelte sich das Stoppelfeld zu einem frisch gepflügten Feld und die Teilnehmer waren erleichtert, wenn sie ihr Stück geschafft hatten. Während der gesamten Zeit ließ das Richterteam die Teilnehmer nicht aus den Augen. Klaus Fontaine, Präsident des Bauernverbands und selbst erfolgreicher Pflüger war im Richterteam vertreten. Dieses hatte nach einer langen Liste von Anforderungen Punkte für den jeweiligen Teilnehmer zu vergeben. Es galt Punkte z.B für die Geradheit der Spaltfurche, für die generelle Bodenbearbeitung und für die Schlussfurche zu verteilen.
Während die Teilnehmer sich mit dem Zuschauer erholten und stärkten wurde die Siegerehrung vorbereitet. Dank vieler Sponsoren wie Viehhandel Wacht, RWZ Landtechnik, RWZ Saat, Landmaschinen Metrich, Landmaschinen Breit, Streit Agrarhandel und Partyservice Moersch gab es attraktive Preise zu gewinnen, welche von der Vorsitzenden des Landjugendbunds Saar Magdalena Kliver und dem Kammerpräsidenten Richard Schreiner feierlich übergeben wurden.
Folgende Teilnehmer konnten sich über eine Platzierung freuen; in der Kategorie Beetpflug heißt der Sieger Moritz Colbus aus Oberesch. Weiter platziert wurde Markus Böhm aus Fürweiler und auch die einzig weibliche Teilnehmerin Caroline Hilt setze sich durch und gewann den 3. Platz.
In der Kategorie Volldrehpflug siegte Sebastian Hoffmann aus Biringen vor Mathias Hurt aus Büschdorf. Ebenfalls aufs Siegertreppchen schaffte es Mathias Rock aus Borg.
Sebastian Hoffmann ist schon ein erfahrener Wettpflüger. Er nahm bereits an 5 Wettbewerben teil und schaffte es dreimal einen Podiumsplatz zu erpflügen. Sein Partner ist ein Deutz Fahr DX 6.30 Schlepper mit dem 4 Schar Pflug von Kverneland. Doch wichtiger als die technische Ausrüstung ist seine jahrlange Erfahrung. Sebastian hierzu: " Mein Opa hat mir das Pflügen beigebracht und von ihm habe ich alles wichtige gelernt. Zudem sitze ich schon seit 22 Jahren auf dem Pflug. Erst natürlich nur als Mitfahrer, aber dies weckte bereits früh meine Begeisterung, welche bis heute anhält."
Ein Erfolg war es jedoch für alle Teilnehmer, denn lange nicht alle waren so erfahren wie Sebastian. Einige waren komplette Pflugneulinge und stellte sich tapfer dem Wettkampf. Hier konnte auf jeden Fall Begeisterung und Wissen vermittelt werden.

Der Wettbewerb klang mit gemütlichen Beisammensein am Grillstand und Bierwagen aus, letzte Fachgespräche wurden geführt und auch die fleißigen Helfer kamen nun zu Ruhe. So ging ein erfolgreicher Tag zu Ende.

 

  "Wir fürs Land" - Ein voller Erfolg 16.05.2009
   

"Wie oft werden Kühe gemolken?" - war nur eine der vielen Fragen, welche die 20 Kinder und Jugendliche der Stiftung Langwied am Sonntag stellten. Der Landjugend Bund Saar hatte sie nämlich anlässlich der bundesweiten Aktion des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) "Wir fürs Land" zu einem bunten Hoftag eingeladen.
Der Startschuss für die saarländische Aktion fiel schon Samstag, denn hier wurde eine Wohngruppe der Stiftung Langwied in Saarbrücken von zwei Landjugendlichen besucht. Es gab erste Kontaktaufnahmen und es stellte sich heraus, dass einige der Kinder bzw. Jugendliche bereits richtige "Hofexperten" sind. Jasmine erzählte mit strahlenden Augen vom "Kühe treiben und melken", was sie in einer Ferienfreizeit kennen gelernt hatte. Andere hingegen waren noch nie auf einem Bauernhof, aber immerhin schon mal im Zoo, wie Leon berichtete. Während eines gemeinsamen Muffinessens (vielen Dank an die Firma Juchem) wurde zum Abschluss noch ein kleiner Film über die moderne Landwirtschaft geschaut.
Sonntag war dann der eigentlich spannende Tag, denn da hieß es für die Kinder ab aufs Land. Das bedeutete ab auf den Milchvieh- und Ackerbaubetrieb der Familie Nicolay in Lebach Dörsdorf. Ausgestattet mit Aktions T-shirts, welche der BDL Vorsitzende Gunther und sein Stellvertreter Stefan persönlich verteilten, ging es los mit einer Führung über den Hof. Hierbei wurde für einige der erste Kuhkontakt hergestellt, der Zuchtbulle ehrfürchtig bewundert und für viel Begeisterung sorgten natürlich auch die Maschinen. Der Hofherr zog noch schnell alle Schlüssel von den Maschinen, denn der ein oder andere hätte doch gern mal den Motor angeworfen. So blieb es jedoch beim "Probesitzen". Bei dem Rundgang stellten die Kinder schnell fest, dass die "Dörfler" ja doch irgendwie ganz normale Menschen sind.
Nachdem dann auch die letzte Gruppe eingetrudelt ist gab es für alle Kuchen und natürlich Milchprodukte (besten Dank an Hochwald und alle Mütter und Omas). Da es einige der Kinder schon zum großen Strohberg zog, konnten dort alle eine Runde toben, springen und erfahren, dass Stroh doch ganz schön juckt. Weiter führte sie das Programm durch verschiedene Stationen der Landjugendlichen. An der ersten galt es zu sehen was eine Kuh überhaupt alles so frisst. Kühe, die in der Nähe standen kamen so zu der ein oder anderen Extraportion Gras, denn Kühe füttern machte jedem Spaß. Bei der zweiten Station konnten die Kinder Sonnenblumen und Erbsen pflanzen. Dank der Baumschule Günter Biegel aus Oberthal konnte jeder sein Pflänzchen mit nach Hause nehmen. So können sich in den nächsten Wochen auch die teilweise etwas skeptischen Kinder überzeugen, dass aus den Samen tatsächlich etwas wächst. Natürlich fehlte es hier auch nicht an Tipps, wie in den nächsten Tagen gegossen werden muss. An einer weiteren Station galt es seine Sinne zu schärfen und zu schmecken, tasten und riechen. Während der Geschmack von Buttermilch bei manchen auf Begeisterung bei anderen eher auf Ablehnung stieß, waren sich beim Pferdeapfel doch alle einig...er stinkt.
Während die ersten Würstchen schon auf dem Grill brutzelten, nutzen die Kinder die freie Zeit um weiter die Strohburg zu genießen oder noch mal nach den Kühen zu gucken. Von der vielen frischen Luft und dem Toben hungrig geworden freuten sich alle auf die Würstchen. Nachdem der erste Hunger etwas gestillt war, konnte sich jeder am Feuer Stockbrot rösten und von den Eindrücken des Tages berichten. Ein Geburtstagskind unter den Teilnehmer belohnte die ehrenamtliche Arbeit der Landjugendlichen indem es sagte, dass es ihr schönster Geburtstag bisher gewesen sei. Am Abend stiegen dann alle kleinen Landwirte, nicht ohne sich zuvor für den schönen Tag zu bedanken wieder in die Autos Richtung Saarbrücken. Auch an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und die Familie Nicolay.

  Berufswettbewerb Landesentscheid Rheinland Pfalz 29.04.2009
  Tapfer durch den Landesentscheid in Rheinland Pfalz kämpften sich Lukas Bensel und Johannes Dörr, die Sieger des saarländischen Entscheids. Die Aufgaben nun etwas kniffliger und komplexer. Doch Lukas und Johannes hielten gut mit den Pfälzern mit. Am Ende des 2. Wettbewerbtages stand fest, dass Lukas das Saarland im Bundesentscheid in Niedersachen vertreten wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg, möge er das Saarland ehrenvoll vertreten.

 

  Neuer Landesvorstand 30.03.2009
 

Am 30.3.2009 fand die Mitgliederversammlung der Landjugend in Obersalbach statt. Zum Einstieg wurde eine PPT mit Fotos von vergangenen Aktionen gezeigt, anschließend ging es darum Idden für zukünftige Veranstaltungen zu suchen bzw. vorzustellen.

Nach diesem ersten Teil ging es formal weiter mit dem Kassen- und Geschäftsbericht. Nachdem diese von den Kassenprüfern bestätigt wurden, wurde der alte Vorstand entlastet und mit viel Applaus aus seinem Amt entlassen. Die anschließenden Neuwahlen verliefen reibungslos und alle Posten konnten mit einstimmig gewählten Personen besetzt werden. 

Hier die Ergebnisse:

Vorsitz:            Magdalena Kliver und Sebastian Hoffmann

Stellvertreter: Katja Zenner und Markus Brill

Beisitzer:         Julia Kliver und Patrik Ney

Kassenprüfer:  Alexander Neu und Benedikt Müller

AK Sprecher:    Christian Altmeyer und German Nicolay

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten zum neuem Amt! Auf die Mitglieder wartet diese Jahr ein spannendes Programm, welche sich zusammensetzt aus BDL Aktionen, Exkursionen und Vorträgen.

 

 

  Berufswettkampf 2009 1. Vorentscheid 12.02.2009
 

Am 10.2.09 um 8.30 fiel in Lebach der Startschuss für den 1. Vorentscheid des Berufswettkampfes im Saarland. 23 Schüler trotzten in den kommenden Stunden den Sturm und bewältigten erfolgreich alle Aufgaben. Ob es um theoretische, praktische oder repräsentative Aufgaben ging, alle Hürden wurden gemeistert. Die Pausen wurden vergnügt zum Schauen von landwirtschaftlichen Filmen und zum regen Austausch über die Aufgaben genutzt. Gegen 16 Uhr standen die Gewinner fest und Herr Dr. Ludes und Herr Schreiner überreichten die Preise und Urkunden. In der Leistungsgruppe 1 gewannen Lukas Bensel und Johannes Dörr. In L2 Steffi Meiers und Felix Michel. Wir danken allen Teilnehmern und Helfern für den schönen Tag und wünschen natürlich viel Erfolg auf dem Weg zum Bundesentscheid.

                       

   
  Grüne Woche 2009 4.12.2008
 

Am 17.1.2009 treten 20 Landjugendliche die Reise nach Berlin zum Besuch der Grünen Woche an. Neben dem Besuch der Grünen Woche und der Teilnahme an BDL Veranstaltungen, steht auch der Empfang des Saarlandes und die Niedersachsenfete auf dem Programm. Bevor es am Montag oder Dienstag nach Hause geht, bleibt natürlich auch genügend Zeit sich einmal Berlin anzuschauen.

   
  Neue Geschäftsführerin in der Landjugend 3.12.2008
 

Seit dem 1. November 08 gibt es wieder eine neue Geschäftsführerin für die Landjugend im Bauernverband. Mein Name ist Kathrin Görke, ich bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus NRW. Im Sommer habe ich mein Agrarstudium an der Uni Bonn abgeschlossen und bin nun für Euch da. Ich freue mich auf eine schöne und erfahrungsreiche Zeit in der Landjugend. Natürlich könnt Ihr Euch jederzeit mit Fragen, Anregungen oder sonstigen Anliegen bei mir melden.

Viele Grüße,                                                                                                             

Kathrin